Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling,

Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man auch haben.

                                                                                              Hans Christian Andersen

Der Löwenzahn...

 

               ...blüht gelb!

 

Gelb ist die Farbe des Loslassens,

der Mit-Teilung,

der leichten Kommunikation und der Bejahung der Lebenserfahrung.

 

 

WAS BLÜT DENN DA?

Ich würde sagen Mittlerer Klee
(Trifolium medium). Auch Zickzack-Klee genannt.


Klee zählt wohl zu den bekanntesten Pflanzen und ist weit verbreitet. Dass die Blüten ein umfangreiches Heilpotenzial bieten, wissen jedoch nur wenige.

Also los ernten wir ihn vor unserer Haustür.

Und ich hoffe du findest dabei ein vierblättriges Kleeblatt!!!
VIEL GLÜCK!

Der Rotklee wird neben anderen Anwendungsbereichen vor allem zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden eingesetzt.

 

Familie: Schmetterlingsblütengewächse (Fabaceae)

Verwendbare Pflanzenteile: Blätter, Blüten

 

Er hilft bei: Augenleiden, Bronchitis, Brustentzündung, Halsschmerzen, hoher Cholesterinspiegel, Husten, Knochenschwund, Leberschwäche, Menstruationsbeschwerden, Prostatabeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Weißfluss, Zahnfleischbluten.


Besondere Inhaltsstoffe sind: Asparagin, Cumarine, Flavonoide, Glykoside, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phytohormone, Salicin, Vitamin B1, Vitamin B3,

Vitamin C.
Eigenschaften blutreinigend, entzündungs­­hemmend, harntreibend, krampflösend.

 

 

WAS BLÜHT DENN DA? Behaartes Knopfkraut, Botanischer Name: Galinsoga ciliata.

 

Weitere Volksnamen: Behaartes Franzosenkraut, Rauhes Knopfkraut, Zottiges Franzosenkraut, Bewimpertes Knopfkraut.

 

Familie: Korbblütler (Asteraceae)

 

Vorkommen: Das Knopfkraut ist ein Weltenbummler. Es stammt aus Südamerika. Heutzutage ist es weltweit verbreitet. In Deutschland sind zwei Sorten vertreten. Das eher kahle kleinblütige Knopfkraut und das behaarte Knopfkraut, das seinen Namen den längeren Drüsenhaaren an der Blütenhülle und den erkennbar behaarten Blättern und Stielen verdankt. Beide sind nutzbar.

Das Knopfkraut ist ein typisches „Unkraut“. Es wächst gerne an lehmigen, stickstoffreichen Stellen wie in Gärten, an Äckern oder an offenerdigen Straßenrändern. Mein Bild entstand auf meinem Balkon.

 

Wuchshöhe: ca. 20 cm bis 80 cm.

Typisch: Zwischen den dreizipfeligen Zungenblüten gibt es am Körbchenrand große Lücken, Stängel abstehend behaart.

 

Essbare Teile: Samen, Kraut (mit Ausnahme zu zäher Stängel).
Ich gebe Blüten und Blätter gerne in meinen Salat.

 

Inhaltsstoffe: Kalium, Calcium, Eisen, Magnesium, Vitamin A & C, Mangan, Eiweiß, Kalzium, Phosphor, Schleimstoffe.

 

Eigenschaften: Blutdruckregulierend, blutreinigend, kräftigend.

Hilft bei Anämie, Bluthochdruck, Krebs, Leberschwäche, Magen-Darmerbeschwerden

 

 

WAS BLÜT DENN DA? Johanniskraut

(Hypericum perforatum)

 

Volkstümliche Namen z.B.: Blutkraut, Frauenkraut, Gartheil, Hartenaue, Hergottsblut, Jageteufel, Johannisblut, Johanniswurz, Konradskraut, Teufelsflucht, Tüpfel-Hartheu, Wundkraut.

 

Das Johanniskraut bringt wärmende Sonnenstrahlen in depressive Gemüter.

Es wirkt vor allem gegen leichte Depressionen und bei Hauterkrankungen.
Erhöht häufig die Lichtempfindlichkeit der Haut.
Es verändert eventl. die Wirkung anderer Medikamente, möglicherweise der Anti-Baby-Pille und Gerinnungshemmern.

 

Heute habe ich eine Tinktur mit den Blüten hergestellt. Die reine Blütentinktur färbt sich nach kurzer Zeit tiefrot.

 

Die innere Anwendung ist unter anderem:

Nervliche und seelische Belastungen
Erschöpfungs-Syndrom
Leichte bis mittelschwere depressive Verstimmungen
Winterdepressionen
Nervöse Magenbeschwerden
Leberschwäche
Schlafstörungen
Bettnässen
Unruhezustände
Wechseljahrsbeschwerden

 

Äußerlich kann die Tinktur mit Hilfe von Kompressen, bei Bedarf verdünnt auf kleinen Wunden, Pickeln und Insektenstichen angewendet werden.

 

 

WAS BLÜT DENN DA? Holunder (Sambucus nigra)

Pflanzenfamilie: Adoxaceae

 

Volkstümliche Namen: Alhorn, Backholder, Betschel, Eiderbaum, Elder, Eller, Ellhorn, Flieder, Hölder, Holder, Holderbusch, Hollerbusch, Holler, Hollunder, Huskolder, Keilken, Kelkenbusch, Kischke, Schwarzholder

 

Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Beeren Achtung! Das Grüne der Pflanze ist giftig

 

Inhaltsstoffe: Glycoside, ätherisches Öl, Flavonoide, Cholin, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Gerbsäure, Vitamin C

 

Sammelzeit: Blüten: Juni und Juli,
Beeren: September und Oktober

 

Heilwirkung: blutreinigend,
blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend,
krampflösend, pilztötend, anregend,schleimlösend,
schweisstreibend. Daraus ergibt sich ein schier unerschöpfliches Anwendungsgebiet.

 

Holunder wächst besonders gerne in der Nähe von Behausungen. Und man sagt ihm nach, dass er sich seinen Platz selbst aussucht.

Von Mai bis Ende Juni entfaltet er seine weissen Blüten-Dolden, die herrlich duften.

Heute stelle ich euch "Holunderlimonade" ohne Zucker vor. Ich finde sie ausgesprochen lecker und erfrischend.

Als Tee werden seine Blüten gerne für Schwitzkuren bei Fieber und Erkältung eingesetzt.

Die schwarzen Holunderbeeren sind sehr Vitamin C haltig und können als Saft, Mus oder Marmelade genossen werden.

 

Im Volksglauben hausen die guten Hausgeister in Holunder-Bäumen, daher ist es ratsam sehr achtsam mit dem Holunder umzugehen.

Da ich ja auch Erzählerin bin erzähle ich in den Raunächten gerne die Sage: "Holunder tut Wunder"...

 

Holunderlimonade:
1 bis zwei Blütendolden (gebt den Tierchen Zeit zu verschwinden)
in einer Papiervespertüte trocknen (so kann die Limo den ganzen Sommer lang gemacht werden)
Nur die Blüten in eine Karaffe geben.
Mit Mineralwasser aufgießen
Etwas Honig einrühren
Scheiben von 1/2 Zitrone dazu
2/3Std. je nach Geschmack im Kühlschrank oder im Raum ziehen lassen.
GENIEßEN!

 

 

WAS BLÜHT DENN DA? Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca)

 

Fühlt und spürt mal in Eure Kindheit zurück...

Ich streife durch den Wald und fühle mich frei und alles ist kinderleicht mit dem Geschmack der Wald-Erdbeere auf der Zunge.

 

Essbare Teile sind Blätter, Blüten und Früchte.

 

Inhaltsstoffe der Blätter: Gerbstoff, wenig ätherisches Öl, Vitamin C und Flavonoide.
Der Früchte: Fruchtsäuren, viel Vitamin C und weitere Vitamine, Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Kalzium, Kobalt, Kupfer, Magnesium, Mangan, Phosphor und Zink.