Es gibt: Ein Bleiben im Gehen,

ein Gewinnen im Verlieren, im Ende einen Neuanfang

Japanisches Sprichwort

 

Raunacht zum 03. Januar

Die zehnte Nacht für den Oktober im Zeichen des Skorpion

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Verbindung mit dem Göttlichen,

was das auch immer für dich ist.

Trete im hier und jetzt mit dir selbst in Verbindung und werde dadurch Teil des Ganzen.

Lebe bewusst im Moment. Nehme wahr und spüre die Verbindung zu deinem Höheren Selbst.

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Du kannst in dieser Raunacht orakeln.

Zum Beispiel intuitiv eine Karte für dein Thema im Jahr 2021 ziehen.

Wenn du magst, kannst du das auch für ein Thema in jedem Kalendermonat machen.

 

 

Das Märchen zur zehnten Raunacht:

 

Die Sterntaler Märchen

Märchen der Brüder Grimm

 

Es war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr hatte, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld.

Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: "Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin so hungrig." Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: "Gott segne dir's," und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach: "Es friert mich so an meinem Kopfe, schenk mir etwas, womit ich ihn bedecken kann." Da tat es seine Mütze ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Leibchen an und fror: da gab es ihm seins; und noch weiter, da bat eins um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin. Endlich gelangte es in einen Wald, und es war schon dunkel geworden, da kam noch eins und bat um ein Hemdlein, und das fromme Mädchen dachte: "Es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben," und zog das Hemd ab und gab es auch noch hin.

Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel, und waren lauter blanke Taler; und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an, und das war vom allerfeinsten Linnen. Da sammelte es sich die Taler hinein und war reich für sein Lebtag.

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